Medien
Constantin Film verabschiedet sich mit Gewinnplus

Der traditionsreiche Filmproduzent und-Verleiher Constantin verabschiedet sich mit einem Gewinn- und Umsatzplus von der Börse. Der Überschuss kletterte 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 70 Prozent auf 10,5 Millionen Euro.

HB MÜNCHEN. Der Umsatz stieg um zehn Prozent auf 248,5 Mio. Euro. Besonders erfolgreich waren die Filme "Die Welle" und "Der Baader-Meinhof-Komplex".

Für dieses Jahr erwartet Constantin nach eigenen Angaben aufgrund der zunehmenden Konkurrenz auf dem deutschen Kinomarkt einen Umsatzrückgang auf 220 bis 240 Mio. Euro. Das operative Ergebnis dürfte auf bis zu zehn Mio. Euro fallen, nach 15,1 Mio. Euro im abgelaufenen Jahr.

Gleichzeitig hat die Muttergesellschaft Highlight ihre Pläne für eine Zwangsabfindung der noch gut zwei Prozent ausstehenden Aktien vorangetrieben. Nach einem entsprechenden Beschluss auf der nächsten Hauptversammlung sollen den Kleinaktionären je Anteilsschein 17,64 Euro gezahlt werden.

Der Name Constantin wird aber weiter existieren. Die Münchner Film- und Sportrechtefirma EM.Sport schmiedet mit ihren beiden Töchtern Highlight und Constantin einen neuen Medienkonzern, der in Constantin Media umbenannt wird.

Der Filmproduzent Bernd Eichinger hatte die Münchener Constantin mehr als zwei Jahrzehnte geleitet und Blockbuster wie die "Die unendliche Geschichte" oder "Der bewegte Mann" herausgebracht.

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