Medienbericht
Blackstone fordert angeblich Rickes Kopf

Der US-Finanzinvestor Blackstone, der mit 4,5 Prozent an der Deutschen Telekom beteiligt ist, drängt einem Magazinbericht zufolge auf eine Ablösung des Vorstandsvorsitzenden Kai-Uwe Ricke.

HB HAMBURG. Wie das „Manager Magazin“ unter Berufung auf Aufsichtsratskreise am Donnerstag vorab berichtet, traue der Investor es dem derzeitigen Management nicht zu, den Aktienkurs des Telekommunikationskonzerns nach oben zu bringen.

Der Finanzinvestor lehnte einen Kommentar ab. Ein Telekom-Sprecher sagte, das Unternehmen habe keine Hinweise von Blackstone darauf, dass der Investor auf einen Rücktritt Rickes dränge.

Blackstone hatte im Frühjahr für 2,7 Mrd. Euro einen Anteil von 4,5 Prozent an der Telekom von der staatlichen Förderbank KfW erworben. Derzeit liegt die Beteiligung rund 13 Prozent unter dem Einstiegswert, zeitweise hatte sie sogar etwa ein Fünftel verloren. Vor wenigen Wochen hatte die Telekom die Märkte mit einer Gewinnwarnung geschockt.

Seit seinem Einstieg bei der Telekom im April habe der US-Beteiligungsfonds rund 500 Mill. Euro verloren, heißt es in dem Magazin-Bericht weiter. „Der Beginn dieses Engagements hat uns nicht gerade erfreut“, zitiert das Magazin Blackstone-CEO Stephen Schwarzmann. Gleichzeitig lehnte es Schwarzmann den Angaben zufolge jedoch ab, zu den Personalspekulationen um Ricke Stellung zu nehmen.

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