Medienbericht
Deutsche Telekom sucht Fusionspartner für T-Systems

Die Deutsche Telekom prüft einem Zeitungsbericht zufolge eine Kooperation ihrer Geschäftskundensparte T-Systems mit dem französischen IT-Dienstleister Atos Origin. Ziel sei die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens oder ein Zusammenschluss. Auch andere Partner sind im Gespräch.

HB FRANKFURT. T-Systems führe mit den Franzosen seit einigen Wochen intensive Gespräche über die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens oder einen Zusammenschluss, berichtete die „Financial Times Deutschland“ unter Berufung auf eine mit dem Vorgang vertraute Person. Ob die Verhandlungen zum Abschluss kämen, sei aber noch offen. Verhandlungskreisen zufolge spreche T-Systems auch mit anderen potenziellen Partnern. Darunter seien die IT-Dienstleister Cap Gemini und EDS. Ein T-Systems-Sprecher wollte den Bericht nicht kommentieren. „Wir beteiligen uns nicht an Spekulationen im Markt“, sagte er. Atos reagierte nicht auf die Bitte um eine Stellungnahme, wie die Zeitung berichtet.

Vergangenen Woche hatte eine Zeitung berichtet, der neue Telekom-Chef Rene Obermann wolle jene Teile der Geschäftskundensparte abspalten, die nicht unmittelbar mit dem Telekommunikations-Geschäft verbunden seien. T-Systems betreut mehr als 160 000 Unternehmen. T-Systems gelte mit 55 300 Beschäftigten als personell überbesetzt und nur bedingt wettbewerbsfähig. Eine Partnerschaft könne der im wesentlichen in Deutschland aktiven T-Systems international zu einer kritischen Größe verhelfen. T-Systems hatte daher bereits im Vorjahr Gespräche mit Atos geführt, die aber unter anderem an Bewertungsfragen scheiterten.

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