Medienbericht
Investoren ringen um Freescale

Zwei Gruppen von Beteiligungsgesellschaften haben Informationen aus Kreisen zufolge Milliardengebote für den US-Chiphersteller Freescale abgegeben. Die Angebote beliefen sich auf ungefähr 16 Mrd. Dollar, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person am Montag.

HB NEW YORK. Zuvor hatte das Unternehmen in einer kurzen Mitteilung eingeräumt, Gespräche mit Investoren über einen möglichen Verkauf zu führen, ohne weitere Details zu nennen. Es hieß lediglich, es sei noch offen, ob es zu einer Transaktion komme. An der Börse in New York stieg der Kurs der Freescale-Aktie um mehr als 18 Prozent auf 36,39 Dollar. Zu einer der beiden Investorengruppen gehörten den Informationen zufolge die Firmen Texas Pacific, Blackstone, Permira, die Carlyle Group und Bain Capital. Die andere Investorengruppe bestehe aus Kohlberg Kravis Roberts und Silver Lake Partners, hieß es weiter. Die „New York Times“ hatte zuvor berichtet, die Verhandlungen hätten am Sonntagabend kurz vor einem Abschluss gestanden.

Eine Übernahme wäre die zweite Milliarden-Transaktion in der Branche binnen weniger Wochen. Erst Anfang August hat der Elektronikkonzern Philips einen Anteil von 80 Prozent an seiner Chipsparte an eine Gruppe von Beteiligungsgesellschaften für 4,35 Mrd. Dollar verkauft.

Freescale ist laut „New York Times“ der weltweit zehntgrößte Chiphersteller und setzte zuletzt 5,8 Mrd. Dollar um. Das Unternehmen gehörte bis 2004 zu Motorola. Die Übernahme wäre der Zeitung zufolge die bislang größte in der Technologie-Branche, die überwiegend mit Fremdkapital finanziert würde.

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