Medienbericht
Mobilcom-Chef hält Verkauf von Freenet für denkbar

Mobilcom-Chef Eckhard Spoerr schließt einen Verkauf der Internettochter Freenet nicht aus, falls die geplante Fusion der beiden Telekommunikationsunternehmen vor Gericht scheitert.

HB FRANKFURT. „Sollte in der zweiten Instanz vor dem Oberlandesgericht Schleswig gegen die Fusion entschieden werden, müssen beide Unternehmen möglicherweise wieder getrennte Wege gehen“, sagte Spoerr dem „Manager-Magazin“ in einem am Donnerstag vorab veröffentlichten Interview. „Ein Verkauf von Freenet wäre in diesem Fall erwägenswert“, ergänzte Spoerr, der zugleich Vorstandschef von Freenet ist.

Derzeit wird vor dem Landgericht Kiel noch in der ersten Instanz über die von Mobilcom beantragte Freigabe der Fusion verhandelt. Die Berufungsverhandlung würde vor dem OLG Schleswig geführt.

Mit dem Freigabeverfahren in Kiel will Mobilcom die Fusion durchsetzen, bevor die anhängigen Anfechtungsklagen von Aktionären durch alle Instanzen durchgefochten sind, was Jahre dauern könnte. Das Hamburger Landgericht verhandelt über den Freigabeantrag von Freenet und hat eine endgültige Entscheidung bis zum Kieler Richterspruch vertagt.

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