Medienberichte
HP will tausende Mitarbeiter entlassen

Der angeschlagene Computerhersteller Hewlett-Packard will tausende Stellen in Europa streichen. Nun gelangen erste Details ans Licht - auch für Deutschland gibt es schon konkrete Entlassungspläne.
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DüsseldorfDer weltgrößte Computerhersteller Hewlett-Packard streicht in Deutschland nach Informationen der "Wirtschaftswoche" möglicherweise bis zu tausend Stellen. "Bis zu tausend Arbeitsplätze sind akut gefährdet", zitierte das Magazin in einem Vorabbericht vom Samstag einen HP-Arbeitnehmervertreter. Insgesamt beschäftigt der Computerhersteller in Deutschland rund 10.400 Mitarbeiter. Europaweit will HP demnach bis Ende 2014 rund 8000 Stellen streichen.

Gegenüber der "Wirtschaftswoche" bestätigte das Unternehmen die Abbaupläne für Europa. Den Stellenabbau in Deutschland wollte HP nicht kommentieren. Es gebe zum aktuellen Zeitpunkt "noch keine konkreten Pläne, wie viele Stellen in den verschiedenen Ländern von der Restrukturierung betroffen sind", erklärte die Deutschlandzentrale in Böblingen.

Die neue HP-Chefin Meg Whitman hatte Ende Mai angekündigt, dass bis Ende September 2014 weltweit 27.000 Mitarbeiter gehen müssten - acht Prozent der Belegschaft. Sie erhoffe damit jährliche Einsparungen von bis zu 3,5 Milliarden Dollar (2,8 Milliarden Euro), sagte Whitman.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • Also die Entwicklung wundert mich ja wirklich nicht.
    Seit dem ich einen Computer besitze begleiten mich auch HP Geräte, ob Drucker, Scanner usw. mit denen ich stets zufrieden war.
    Mein neuster Drucker Hp Officejet 4500, gefertigt in China, ist jedoch das allerletzte Elektronikschrottgerät.
    Seltsam, dass ein Druckerhersteller im 21. Jahrhundert nicht in der Lage ist ein Drucker zu produzieren bei dem der Papiereinzug funktioniert. Das ging vor 20 Jahren auch sehr gut.
    Auf Anfragen wird man wie ein Depp behandelt. Es gibt zig Videos, DiA-Shows und mehrseitige Anleitungen wie man den Papiereinzug zerlegt, korrigiert usw. Leider alles nutzlos.

    Vielleicht sollte HP zukünftig ins Filmgeschäft einsteigen, die Filme versteht zwar keiner, sie sind aber gut gemacht.

    Schade dass man so ein Unternehmen so an die Wand fährt.

  • Na hoffentlich trifft es die Richtigen! Auf jeden, der arbeitet kommen gefühlte 10 Approver...

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