Medienbranche
US-Zeitungsverlag Gannett streicht 1000 Stellen

Die Medienkrise in Amerika fordert weitere Opfer: Der größte Zeitungsverlag der USA, Gannett, will einem Zeitungsbericht zufolge mehr als 1 000 Mitarbeiter entlassen. Grund seinen die weiter einbrechenden Erlöse aus dem Anzeigengeschäft.

HB MCLEAN. Zwischen 1 000 und 2 000 Beschäftigte würden ihre Job in der nächste Runde der Kürzungen verlieren, berichtete das "Wall Street Journal". Schon im vergangenen Jahr hatte Gannett zehn Prozent der Mitarbeiter entlassen.

Das Unternehmen hat derzeit noch 41 500 Mitarbeiter in mehr als 80 Zeitungen in den USA. Dazu gehört als größtes Blatt auch "USA Today". Überraschend kam die Meldung des "Wall Street Journals" nicht, da der Anzeigenverkauf bei Gannett im ersten Quartal um 34 Prozent eingebrochen war. Bessere Zahlen erwarteten Analysten auch für das gerade zu Ende gegangene zweite Quartal nicht.

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