Mediengigant muss an die Börse
Großaktionär bekräftigt Börsenpläne für Bertelsmann

Der Großaktionär Groupe Bruxelles Lambert (GBL) weist Zweifel an einem Börsengang von Bertelsmann zurück. „Die Entscheidung für einen Börsengang in den ersten Monaten des Jahres 2007 ist von allen Gesellschaftern gemeinsam getroffen worden“, sagte GBL-Manager Thierry de Rudder dem Handelsblatt.

DÜSSELDORF. Zuvor gab es Spekulationen, dass GBL-Eigner Albert Frère anders als sein Mitgesellschafter Paul Desmarais die Börsenpläne kritisch sehen würde.

GBL hatte vergangene Woche überraschend angekündigt, einen Börsengang von Bertelsmann zu verlangen. Die Investmentgruppe hat vertraglich das Recht, im Mai die Platzierung ihrer Bertelsmann-Anteile zu fordern. Alternativen zu den geplanten Verkauf von 25,1 Prozent über die Börsen bestehen offenbar nicht: „Es gibt kein Angebot der Familie Mohn“, sagte de Rudder. In Bertelsmann-Kreisen wird seit Tagen darüber spekuliert, dass die Familie Mohn den GBL-Anteil zurückkaufen möchte.

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