
KölnDie Kölner Mediengruppe M. DuMont Schauberg (MDS) baut ihre Führung um. Christian DuMont Schütte (56) wechselt vom Vorstand in den Aufsichtsrat und wird dort Stellvertreter seines Onkels Alfred Neven DuMont (86). Der Medienmanager Christoph Bauer (42), bis Ende 2012 Chef der AZ Medien in der Schweiz, kommt zum Oktober 2013 in den MDS-Vorstand und übernimmt Anfang 2014 dessen Vorsitz. Das teilte MDS am Donnerstag in Köln mit.
Bei MDS erscheinen „Kölner Stadt-Anzeiger“, „Berliner Zeitung“, „Mitteldeutsche Zeitung“, „Kölnische Rundschau“, „Express“, „Hamburger Morgenpost“ und „Berliner Kurier“. Die „Frankfurter Rundschau“, die MDS und der SPD-Medienholding ddvg gehörte, war 2012 insolvent gegangen. Sie wurde von der Frankfurter Societät GmbH und der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ GmbH übernommen.
48,7 Milliarden Euro
39,1 Milliarden Euro
32,9 Milliarden Euro
26,2 Milliarden Euro
22,4 Milliarden Euro
22,4 Milliarden Euro
16,8 Milliarden Euro
16,1 Milliarden Euro
13,3 Milliarden Euro
11,1 Milliarden Euro
Cox Enterprises 10,6 Milliarden Euro
Thomson Reuters 10 Milliarden Euro
Rogers Comm. 9,7 Milliarden Euro
Liberty Media Corp. 9,4 Milliarden Euro
Reed Elsevier 7,5 Milliarden Euro
Pearson 7,5 Milliarden Euro
Lagardère Media 7,4 Milliarden Euro
Nippon Hoso Kyokai 6,4 Milliarden Euro
ARD 6,3 Milliarden Euro
Bloomberg 6,2 Milliarden Euro
Quelle: Unternehmen
Alfred Neven DuMont bleibt Vorsitzender des Aufsichtsrats, seine Tochter Isabella Neven DuMont (45) gehört weiter dem Vorstand an. Mit dem Wechsel von Christian DuMont Schütte ist sein Familienstamm von 2014 an wieder im Aufsichtsrat vertreten. Sein Vater Dieter Schütte war im Februar gestorben. Den Posten des MDS-Vorstandsvorsitzenden, den Bauer übernimmt, gibt es bislang nicht.