Mit jedem Sieg eines Populisten wird die Medienfreiheit in Europa kleiner. Tschechiens künftiger Premier Andrej Babis besitzt längst sein eigenes Medienimperium. Deshalb sind unabhängige Sender wichtiger denn je.

Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • @Herr Peer Kabus, 23.10.2017, 17:34 Uhr

    "Viel wichtiger ist mir die Antwort auf die Frage, wer in Deutschland denn die Massenmedien auf „Linie“ gebracht hat?"

    Welche "Linie"? Ich kann jedenfalls keine erkennen. Es wird sich hier doch ganz öffentlich "gefetzt" ohne Ende. Es kommt nur leider nicht viel dabei raus, weil der Ton nicht stimmt. Und der macht bekanntlich die Musik.

    Wenn Sie sich mal etwas eingehender insbesondere mit den Reportagen, Dokumentationen - insbesondere der ÖR - befassen würden, statt offenbar nur nach Bestätigung für Ihre vorgefasste Meinung zu suchen, könnten Sie durchaus erkennen, dass diese den Zuschauer ganz einfach nur die Realität in anderen Teilen der Welt wiederzugeben versuchen. O h n e dabei unangebrachte Rücksicht auf partikulare Interessen zu nehmen.

    Und an den Kommentaren der Journalisten der unterschiedlichsten Medien würden Sie erst recht merken, dass da (zum Glück!) jeder seine eigenen Ansichten und Interpretationen zu ein- und demselben Thema vertritt.

  • Man kann wohl mit Fug und Recht behaupten, dass die Pressefreiheit der Maßstab dafür ist, wie es um die Demokratie eines Landes wirklich bestellt ist.

  • „Viktor Orbán in Ungarn hat in mühevoller Arbeit Zeitungen, Radio, Fernsehen und Internet auf Linie gebracht.“

    Viel wichtiger ist mir die Antwort auf die Frage, wer in Deutschland denn die Massenmedien auf „Linie“ gebracht hat?

    Angesichts der Feststellung von Herrn Belluth vom ZDF „es kann kein Politiker wollen, dass die „Deutungshoheit“ nur bei einer Anstalt der Öffentlich-Rechtlichen liegt“ stellt sich weiter die Frage zu „Henne oder Ei“.

  • In Wertegemeinschaften bestimmter Art ist Kritik nicht nötig oder möglich, denn es läuft alles optimal. Erika kann keine Fehler erkennen und damit ist doch alles gesagt.

  • Wenn eine Regierung richtig gut ist , erübrigt sich Opposition und Kritik !
    Was kann die freie Presse dafür , dass es nichts zu kritisieren gibt ?

  • In dem Artikel wird Demokratie mit linker (Merkel) Ideologie gleichgesetzt.

    Die linke (Merkel) Ideologie hat meines Erachtens ein sehr seltsames Demokratieverständnis, das demjenigen der Deutschen Demokratischen Republik sehr ähnelt.
    - Man denke an den Gleichklang der Deutschen Qualitätsmedien.
    - Man denke an das Internetzensurgesetz.
    - Man denke an den Bundestag der von einer Oppositionspartei abgesehen einer geölten regierungskonformen Abstimmungsmaschine gleicht.
    - Man denke an das Bundesverfassungsgericht, dass Urteile fällt die im Kanzleramt geschrieben sein könnten.

    Insgesamt schätze ich sehr, dass ich in einem Land lebe, wo die Medien unterschiedliche Positionen einnehmen, kein Bedarf für eine Internetzensur gesehen wird, politische Parteien mit unterschiedlichen Ideologien vertreten sind.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%