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Medienkonzern: Bertelsmann fürchtet die schwache Konjunktur

Der Medienriese aus Gütersloh profitiert vom starken Fernseh- und Verlagsgeschäft und steigert im ersten Halbjahr sein Ergebnis. Doch am Horizont ziehen düstere Wolken auf.

Der Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann AG, Hartmut Ostrowski. Quelle: dapd
Der Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann AG, Hartmut Ostrowski. Quelle: dapd

GüterslohBertelsmann konnte sein Konzernergebnis im ersten Halbjahr 2011 um knapp zehn Prozent steigern. „Die Entwicklung im ersten Halbjahr stimmt uns sehr zufrieden“, sagt der Bertelsmann-Vorstandsvorsitzende Hartmut Ostrowski. „Das gibt uns den nötigen Rückenwind, um unsere Wachstumsstrategie konsequent voranzutreiben.“

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Doch die schwache Konjunktur könnte den Güterslohern einen Strich durch die Rechnung machen. Wegen der unsicheren Wirtschaftsentwicklung und der Kosten für neue Geschäfte schraubt der Medienriese seine Jahresprognose leicht nach unten. Das operative Ergebnis werde dieses Jahr nicht mehr - wie bislang erwartet - den Vorjahreswert erreichen, sondern ein wenig darunter liegen, teilte Europas größter Medienkonzern am Mittwoch mit.

Bertelsmann Ein ostwestfälischer Weltkonzern dreht weiter auf

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Im ersten Halbjahr sank das operative Ergebnis auf 737 Millionen Euro von 754 Millionen Euro. Den Rest des Ausblicks bestätigten die Gütersloher: Bei einem moderaten Umsatzwachstum dürfte das
Konzernergebnis weiter steigen. In den ersten sechs Monaten legte der Umsatz um zwei Prozent auf 7,2 Milliarden Euro zu. Zu Bertelsmann gehören unter anderem die Fernsehgruppe RTL und der Verlag Gruner + Jahr mit Titeln wie „Stern“ und der „Financial Times Deutschland“.

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