Medienunternehmen
Constantin braucht Kapitalerhöhung

Constantin Medien hat sich entschlossen, wo frisches Geld herkommen soll: Das Medienunternehmen will sich gut 14 Millionen Euro von seinen Aktionären holen.

HB MÜNCHEN. Die ehemalige EM.Sport gibt dafür rund 7,2 Mio. neue Aktien zu einem Bezugspreis von je zwei Euro aus. Bestehende Aktionäre könnten die neuen Anteilsscheine in einem Verhältnis von zehn zu eins beziehen. Die Kapitalerhöhung laufe bis zum 7. Mai.

Die Großaktionäre hätten sich verpflichtet, ihre Bezugsrechte voll auszuüben und damit ihren prozentualen Anteil an Constantin Medien zu halten. Wichtigster Eigentümer ist der Medienunternehmer Leo Kirch, der über sein Investmentvehikel KF 15 inzwischen gut ein Viertel an dem Rechtevermarkter hält.

Sollten Aktionäre auf ihr Bezugsrecht verzichten, werde die WestLB die überzähligen Papiere im Rahmen einer Privatplatzierung an Investoren verkaufen. Das Constantin-Management habe bereits Interesse an diesen Anteilsscheinen signalisiert. Die neue Aktien würden ab dem 14. Mai gehandelt.

Die Aktionäre hatten die Kapitalerhöhung bereits Ende Januar in ihren Grundzügen beschlossen. An der Börse gab die Constantin-Aktie im frühen Handel um knapp vier Prozent auf 2,25 Euro nach.

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