Medienunternehmen
Constantin will seine Sport-Sparte ausbauen

Derzeit hofft Constantin auf den gerade erschienen Film „Türkisch für Anfänger“. Denn gerade die Filmsparte war zuletzt wenig erfolgreich. Den Sport-Bereich will das Unternehmen dafür ausbauen und sucht einen Investor.
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FrankfurtDer Medienkonzern Constantin peilt dank Kinoerfolgen wie „Türkisch für Anfänger“ nach zwei verlustreichen Jahren 2012 die Rückkehr in die schwarzen Zahlen an. In diesem Jahr werde ein ausgeglichenes Ergebnis erwartet nach 2,6 Millionen Euro Verlust im Jahr zuvor, teilte das Münchner Unternehmen mit.

Neben dem erfolgreich gestarteten „Türkisch für Anfänger“ bringt Constantin dieses Jahr noch einige weitere umsatzträchtige Streifen in die Kinos wie eine Fortsetzung der „Resident Evil“-Horrorfilme und einen neuen Thriller mit Action-Altstar Sylvester Stallone.

2011 lief es im Filmgeschäft nicht so rund, da der zweite Kinofilm über den Wikingerjungen Wickie nicht an den Erfolg des ersten Teils anknüpfen konnte. Gewinn und Umsatz der Filmsparte gingen zurück.

Nach jahrelanger Sanierung kam immerhin die Sportsparte mit ihrem TV-Sender Sport 1 wieder auf die Beine. Dank Einsparungen und des Erfolgs eines neuen Bezahlfernsehsenders erzielte der Sport-Bereich unter dem Strich vier Millionen Euro Gewinn nach 0,3 Millionen Euro Verlust 2010.

Um das Sportgeschäft weiter auszubauen, sucht Konzernchef Bernhard Burgener derzeit nach einem Investor, der am besten neben Geld auch Know-how in der Sportvermarktung mitbringen soll. Constantin will aber weiter die Kontrolle über die Sparte behalten und bietet deshalb lediglich einen Minderheitsanteil feil. Daneben vermarktet Constantin unter anderem die TV-Übertragungsrechte für die Fußball-Championsleague.

Mit einem Erlösanstieg rechnet der Konzern, dessen größter Aktionär eine Gesellschaft des verstorbenen Medienzars Leo Kirch ist, 2012 nicht. Der Vorstand geht von einem Umsatz von 460 Millionen Euro bis 480 Millionen Euro aus, nach 466 Millionen Euro 2011.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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