Mehr Eigenproduktionen
Constantin mit viel Zuversicht

Durch Filme wie „Der Schuh des Manitu“, „Werner“ oder „Nirgendwo in Afrika“ erhofft sich der Fimproduzent nicht nur eine Rückkehr in die schwarzen Zahlen, sondern auch ein großes Umsatzplus.

HB MÜNCHEN. Der Münchener Filmproduzent und Filmverleiher Constantin kann sich aussichtsreiche Hoffnungen machen, durch erfolgreiche Kinofilme das verlustreiche vergangene Jahr vergessen zu machen.

Für die folgenden Monate rechnet Constantin für das laufende Jahr bei einem kräftigen Umsatzplus mit der Rückkehr in die schwarzen Zahlen. 2004 werde ein Erlösanstieg von gut 55 % auf über 180 Mill. Euro erwartet, teilte das durch Filme wie „Der Schuh des Manitu“, „Werner“ oder den Oscar-Gewinner „Nirgendwo in Afrika“ bekannte Unternehmen am Donnerstag in München mit. Vor Steuern und Zinsen (Ebit) solle ein Gewinn von mindestens sechs Mill. Euro anfallen. „Wir streben auch unter dem Strich schwarze Zahlen an“, stellte eine Constantin-Sprecherin klar. Den Optimismus für das laufende Jahr begründete Constantin unter anderem mit mehr Eigenproduktionen sowie einer stärkeren Marktstellung im Zuge der Übernahme durch Highlight. Gemeinsam mit dem Schweizer Mehrheitsaktionär werden seit Jahresbeginn Video- und DVD-Rechte gemeinsam ausgewertet.

2003 weitete Constantin den Verlust wegen schwacher Kino-Umsätze, Abschreibungen auf Filme sowie Kosten für die Beratung im Zuge der Übernahme durch Highlight wie schon angekündigt deutlich aus. Unter dem Strich fiel ein Minus von 9,9 (2002: 1,1) Mill. Euro an, operativ ergab sich ein Verlust von 11,8 (plus 4,8) Mill. Euro. Der Umsatz schrumpfte um 13 % auf 114,3 Mill. Euro. Unter anderem wegen deutlich höherer Investitionen in Eigenproduktionen erhöhte sich das Filmvermögen von Constantin binnen Jahresfrist um 75 % auf 158,9 Mill. Euro.

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