Mehr Potenzial in LCD-Technik gesehen
Sony vergeht Lust auf Plasma

Obwohl Sony derzeit weltweit die Nummer Zwei im Geschäft mit Plasma-TV-Geräten ist, denkt der japanische Elektronikkonzern nach eignen Angaben über einen Ausstieg aus dem Markt für Fernseher mit Plasma-Technologie nach.

HB TOKIO. Der Konzern erwäge sich stattdessen auf die Geschäftsfelder konzentrieren, in denen er einen technologischen Vorsprung vor der Konkurrenz hat, wie etwa Flüssigkristallbildschirme und Digitalprojektoren (Beamer), teilte Sony am Montag in Tokio mit. Der Konzern reagierte damit auf japanische Zeitungsberichte. Die „Nihon Keizai Shimbun“ hatte berichtet, Sony, bisher weltweite Nummer zwei hinter Matsushita Electric Industrial im Plasma-TV-Geschäft, wolle sich bereits im Frühjahr 2005 aus diesem Tätigkeitsfeld zurückziehen.

Ein Sony-Sprecher sagte, ein Ausstieg zu einem späteren Zeitpunkt sei möglich. „Es ist möglich, dass wir uns aus dem Plasma-Geschäft zurückziehen, aber gegenwärtig vertritt das Unternehmen den Standpunkt, dass wir weiterhin Plasma-Fernseher herstellen und vertreiben“.

Mit einem Ausstieg aus diesem Geschäftsfeld würde Sony der Strategie des Konkurrenten Sharp folgen. Dieser investiert massiv in die Flüssigkristall-Technologie (LCD), weil er fest davon überzeugt ist, dass auch mit dieser Technik große Bildschirme hergestellt werden können. Bislang wurde die LCD-Technologie aus Gründen der Bildqualität nicht für große Bildschirme eingesetzt.

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