Mehr Umsatz mit Downloads
Warner Music macht weniger Verlust

Im abgelaufenen Quartal hat Warner Music Group den Verlust gesenkt. Dabei hat der US-Konzern von der iPod-Beliebtheit und der steigenden Zahl von Downloads aus dem Internet profitiert.

HB BOSTON. Im vierten Quartal sei ein Verlust von 30 Mill. Dollar oder 21 Cent je Aktie aufgelaufen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Vor Jahresfrist hatte das Minus noch 137 Mill. Dollar betragen. Ohne Berücksichtigung diverser Sonder-Kosten sei ein Gewinn von acht Cent je Aktie erwirtschaftet worden. Befragte Analysten hatten auf dieser Basis mit einem Gewinn von sechs Cent gerechnet.

Der Umsatz mit aus dem Internet heruntergeladener Musik stieg Warner Music zufolge im Vergleich zum Vorquartal um 20 Prozent auf 53 Mill. Dollar. Der Umsatz mit herkömmlichen CD's nahm indes ab - wie auch bei den meisten anderen Unternehmen der Branche. Der Vertrieb über das Internet bedeutet für die Firmen geringere Kosten als bei CD's, da der Aufwand etwa für das Brennen, das Verpacken und die Auslieferung entfällt.

Warner Music war einst Teil des weltgrößten Medienunternehmens Time Warner, bevor es Anfang 2004 an private Investoren verkauft wurde. Diese hatten das Geschäft umstrukturiert, sich von Verlust bringenden Künstlern getrennt und das Unternehmen im Mai 2005 an die Börse gebracht.

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