Messe
Ifa lockt 1164 Aussteller an

200 000 Zuschauer werden die Ifa vermutlich besuchen. Angela Merkel wird die weltgrößte Messe für Unterhaltungselektronik am Donnerstag eröffnen. Schon vorher dürfen sich Fachleute und Journalisten umschauen. Zudem geben die Firmen einen Ausblick auf ihr Geschäft. Und der fällt überraschend optimistisch aus.

HB BERLIN. Die 49. IFA in Berlin trotzt der Wirtschaftskrise: Mit 1 164 Ausstellern aus mehr als 60 Ländern sind nahezu ebenso viele wie im vergangenen Rekordjahr dabei, wie die Veranstalter am Mittwoch kurz vor Beginn der weltgrößten Messe für Unterhaltungselektronik mitteilten. 2008 hatten 1 245 Aussteller ihre Neuheiten gezeigt.

Auch die Ausstellungsfläche entspreche mit 121 000 Quadratmetern dem Rekordniveau des Vorjahres, hieß es weiter. Erwartet wird wie 2008 ein Ordervolumen von drei Mrd. Euro.

Zum zweiten Mal werden Haushaltsgeräte auf der weltweit größten Messe für Unterhaltungselektronik präsentiert. Im Mittelpunkt stehen aber wieder immer flacher und schärfer werdende Fernseher, das hochauflösende Fernsehen HDTV, Digitalkameras, Notebooks, Navigationsgeräte und Audio-Anlagen. Ein Topthema ist die Energieeffizienz der Geräte.

Bundeskanzlerin Angela Merkel soll die IFA am Donnerstag (19.30 Uhr) eröffnen. Zur Eröffnungsgala werden auch der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit und weitere 500 Gäste aus den Bereichen Wirtschaft, Politik und Unterhaltung erwartet. Für das Publikum öffnet die Messe am Freitag ihre Pforten. Sie läuft bis 4. September. Wieder sollen mehr als 200 000 Besucher auf das Messegelände unter dem Funkturm pilgern.

Die deutsche Unterhaltungselektronik-Branche hat heute einen Überblick über ihre Situation gegeben: Die Firmen wagen angesichts der schwachen Wirtschaft noch keine Prognose für das kommende Jahr. „Bisher ist die Krise beim Konsumenten noch nicht angekommen“, betonte Rainer Hecker, Aufsichtsratschef der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik gfu, in einem dpa-Gespräch vor Beginn der Funkausstellung IFA in Berlin.

Die Menschen hätten durch günstigere Preise, keine Inflationsrate sowie Erhöhungen bei Gehältern und Renten heute mehr Geld in der Tasche. „Es wird wahrscheinlich bis zum Jahresende noch halten. Es kann sich drehen, wenn die Kurzarbeit ausläuft und mehr Entlassungen ausgesprochen werden. Dann fehlt Kaufkraft“, warnte Hecker. Das sei der „kritische Punkt“, der sich dann im nächsten Jahr auswirken könnte.

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