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MGM-Studios prüfen strategische Alternativen

Das US-Filmstudio Metro-Goldwyn-Mayer prüft nach den Worten seines Chefs Alex Yemenidjian mehrere strategische Optionen für die weitere Entwicklung des Unternehmens. Zu den weit verbreiteten Gerüchten über eine Übernahme durch eine von Sony angeführte Investorengruppe gab Yemenidjian am Dienstag im kalifornischen Beverly Hills keine Stellungnahme ab.

HB BEVERLY HILLS. „Wie sich herausgestellt hat, stehen uns mehr strategische Alternativen offen als wir dachten. Wir benötigen mehr Zeit, all unsere Alternativen zu erkunden“, sagte er vor Investoren. In verhandlungsnahen Kreisen hieß es, MGM sei aber weiterhin an einem Geschäftsabschluss mit Sony bis Mitte Juli interessiert.

Allerdings seien die Verhandlungen komplizierter geworden, da Sony und seine Partner - die Investmentgesellschaften Texas Pacific Group und Providence Equitiy Partners - noch überlegten, wie sie ihre Seite des Geschäfts gestalten sollten, hieß es in den Kreisen.

Im April hatte es in Kreisen geheißen, der japanische Elektronikriese habe Gespräche initiiert, weil er sich durch eine Übernahme den Zugriff auf eine sehr lukrative Bibliothek von mehr als 4 000 Filmen einschließlich der James-Bond-Klassiker sichern wolle. Das Konsortium um Sony wolle MGM für rund fünf Milliarden Dollar übernehmen. MGM gehört zu drei Vierteln der Investmentfirma Tracinda des 86-jährigen US-Milliardärs Kirk Kerkorian.

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