Microsoft
Kaspersky reicht Kartellbeschwerde ein

Kaspersky Lab wirft seinem amerikanischen Rivalen Microsoft vor, seine Marktdominanz auszunutzen. Nun hat der russische Softwarespezialist Beschwerde bei der EU-Kommission und den Kartellwächtern eingereicht.
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LondonDie russische Sicherheitssoftware-Firma Kaspersky Lab hat bei der EU-Kommission und den deutschen Kartellwächtern Beschwerde gegen den US-Rivalen Microsoft eingelegt. Kaspersky wirft Microsoft nach Angaben vom Dienstag vor, seine Marktdominanz auszunutzen, um unabhängige Anbieter von Antivirus-Software aus dem Markt zu drängen. So würden die Nutzer des Betriebssystems Windows 10 dazu angehalten, die Software Windows Defender zu verwenden.

Die EU-Kommission bestätigte den Eingang der Beschwerde. Microsoft war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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