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15.03.2007 

Am Stammsitz von Microsoft in Redmond ist Jeff Raikes als President der Business Division auch für das Thema Sprachverarbeitung verantwortlich. Erst vor kurzem stellte Raikes auf der Fachkonferenz Voice Con in Orlando, Florida, die Pläne des mächtigen Software-Hauses zum Thema Sprachdienste vor. Dabei zeigte er erstmals Betaversionen des Microsoft Office Communication Server 2007 und Office Communicator 2007. Bei diesen Produkten geht es vor allem darum, die Kommunikation in Unternehmen durch Verbesserungen des Telefonierens über das Internet (VoIP) zu fördern. Neben diesem Einsatzgebiet sind noch die Nutzung der Spracherkennung in Handys und das sprachgesteuerte Suchen im Internet von strategischer Bedeutung.

Bei Tellme Networks ist Gründer und CEO Mike McCue die treibende Kraft. Er kam vom früheren Browser-Primus Netscape und dem Startup Paper Software, das er ebenfalls gründete. McCue gilt in der Branche als Spezialist für Automatisierung von Sprach- und Suchdiensten. Für Marktbeobachter war es nur eine Frage der Zeit, wann Tellme entweder durch Google oder Microsoft übernommen werden würde.

Bei der Spracherkennung für die Nutzung am Arbeitsplatz sind derzeit drei Software-Pakete auf dem Markt: Dragon Naturally Speaking 9 von Nuance, Voice Pro 11 von Linguatec und IBM Via Voice, das von Nuance vertrieben wird. Alle Produkte stehen nun in einem gewissen Wettbewerb mit der Spracherkennung, die in Microsofts neuem Betriebssystem Vista eingebaut ist. Die Produkte von Tellme dagegen sind stärker an Automatisierung von Sprachvorgängen im Business-Umfeld orientiert. Bei Produkten für Call Center ist aber auch Nuance ein Wettbewerber.

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