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23.12.2005 
Übergelaufener Manager

Microsoft und Google schließen Frieden

Microsoft und Google haben ihren Streit um den Manager Kai-Fu Lee beigelegt. Alle Beteiligten hätten die Angelegenheit zu ihrer Zufriedenheit gelöst, heißt es in einer Stellungnahme von Microsoft.

dpa SEATTLE. Über den genauen Inhalt der Vereinbarung hätten die Parteien aber Stillschweigen vereinbart. Mit der Vereinbarung geht ein monatelanger Rechtsstreit zwischen den beiden Unternehmen zu Ende.

Microsoft wollte verhindern, dass der Gründer seines Forschungslabors in China für den Konkurrenten arbeitet und verklagte Lee und seinen neuen Arbeitgeber Google. Mit seinem Wechsel zum Internet-Suchmaschinenanbieter im Juli habe Lee gegen seinen Arbeitsvertrag verstoßen. Google wiederum argumentierte, dass Microsoft nach kalifornischem Recht seine Mitarbeiter nicht davon abhalten kann, selbst zu wählen, wo sie arbeiten wollen, und reichte ebenfalls Klage ein.

Im September hatte ein Gericht in einer einstweiligen Verfügung entschieden, Lee dürfe für Google arbeiten. Allerdings wurde ihm untersagt, für den Suchmaschinenbetreiber auf den Gebieten Suchtechnik und Sprachtechnologie zu arbeiten, in denen er bereits für Microsoft tätig gewesen war.

Lee war 1998 zu Microsoft gekommen, bevor er unter anderem für Apple und Silicon Graphics tätig war.

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