Milliarden sollen in Staatskasse fließen
Frankreich trennt sich teilweise von France Telecom

Der französische Staat verkauft weitere Anteile an France Telecom. Mit dem erwarteten Milliardenerlös werden größtenteils Schulden abgebaut.

HB PARIS. Es solle ein Anteil von sechs bis acht Prozent an dem Telekommunikationsunternehmen im beschleunigten Verfahren bei institutionellen Investoren platziert werden, teilte das Finanzministerium am Sonntag mit. Die Regierung erwarte, aus dem Verkauf einen Betrag zwischen „3,5 und etwas mehr als 4 Milliarden Euro“ zu erlösen, sagte ein Vertreter des Ministeriums, der anonym bleiben wollte. Ein Teil der Summe solle investiert, ein Großteil jedoch für den Schuldenabbau verwendet werden.

Bereits im September hatte der französische Staat mit dem Verkauf von Anteilen an France Telecom im Rahmen einer Aktienplatzierung Bankenkreisen zufolge 5,1 Milliarden Euro eingenommen und auch dieses Geld hauptsächlich zum Abbau des Staatsdefizits verwendet.

Nach der geplanten Aktienplatzierung werde der Staat direkt und indirekt noch zwischen 33 und 35 Prozent an France Telecom halten, teilte das französische Finanzministerium weiter mit. Auch mittelfristig plane Frankreich, ein „bedeutender Anteilseigner“ bei dem Unternehmen zu bleiben. Das Ministerium habe die Deutsche Bank, BNP Paribas, Goldman Sachs, Societe Generale und ABN Amro Rothschild mit der Aktienplatzierung beauftragt.

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