Milliarden-Übernahme
Softbank erhält grünes Licht für Sprint-Kauf

Die US-Regulierer erlauben dem japanischen Telekomriesen Softbank die Übernahme des Rivalen Sprint in den USA. Das 20-Milliarden-Geschäft erhöht den Druck auf die Telekom-Tochter T-Mobile US.
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WashingtonDer japanische Telekomkonzern Softbank hat die letzte Hürde zur Übernahme des US-Rivalen Sprint genommen. Die amerikanischen Telekom-Aufsichtsbehörde FCC genehmigte am Freitag den Kauf eines 78-Prozent-Anteils an dem drittgrößten US-Mobilfunker für 21,6 Milliarden Dollar.

Gleichzeitig gab sie grünes Licht für Sprints in Verbindung mit diesem Geschäft stehende geplante Übernahme der Anteile an dem Internet-Unternehmen Clearwire. Über diese Transaktion müssen zudem noch die Clearwire-Minderheitsaktionäre am Montag abstimmen.

Die Sprint-Aktie verlor am Freitag 0,42 Prozent.

Mit der Übernahme von Sprint tätigt Softbank den größten Übersee-Kauf eines japanischen Unternehmens. Für das durch die Fusion neuerstarkte Sprint bedeutet das Vorteile im Kampf gegen die Nummer eins und zwei im US-Markt, AT&T und Verizon. Das drittplatzierte Unternehmen Sprint dürfte damit auch den Abstand auf die Telekom-Tochter T-Mobile US, der Nummer vier, ausbauen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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