Milliardengeschäft
Texas Instruments stößt Sensorensparte ab

Der weltgrößte Handychip-Hersteller Texas Instruments verkauft seine Sensoren- und Kontrollsparte für 3 Mrd. Dollar (2,5 Mrd. Euro) in bar an die US-Investmentfirma Bain Capital.

HB DALLAS. Den Verkauf gab Texas Instruments am Montag in Dallas bekannt. Zu der Sparte gehören unter anderem Sensoren und Kontrolleinheiten für Autos, Haushaltsgeräte, Flugzeuge und Beleuchtungen. Der Bereich macht einen Jahresumsatz von mehr als 1 Milliarde Dollar und beschäftigt 5 400 Mitarbeiter in Nord- und Südamerika, Europa und Asien.

Texas Instruments wolle sich auf sein schnell wachsendes Digital- und Analog-Chip-Geschäft konzentrieren, sagte Konzernchef Rich Templeton. Den Erlös werde das Unternehmen möglicherweise für Übernahmen, Aktienrückkäufe oder Dividenden-Erhöhungen nutzen.

Das Geschäft solle im ersten Halbjahr abgeschlossen werden, teilte TI am Montag mit. Das Führungsgremium des Unternehmens habe zugestimmt. Allerdings müssten noch die Aufsichtsbehörden ihre Genehmigung geben. Die Verkaufspläne waren im Oktober bekannt geworden.

Texas Instruments zufolge bleibt Thomas Woe Jr. Präsident der Sparte. Auch das übrige Führungspersonal behalte seine Stellen.

Der Aktienkurs von TI fiel in New York nach der Bekanntgabe des Geschäfts um 1,16 Prozent.

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