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Milliardengeschäft: Yahoo teilt Alibaba-Erlös mit Aktionären

Die Aktionäre von Yahoo können sich freuen, denn der Verkauf eines Anteils am chinesischen Online-Portal Alibaba spielt ihnen Milliarden ein. Doch auch die neue Yahoo-Chefin Marissa Mayer kriegt ihren Wunsch erfüllt.

In der Zentrale von Alibaba im chinesischen Hangzhou. Quelle: Reuters
In der Zentrale von Alibaba im chinesischen Hangzhou. Quelle: Reuters

Das US-Internetunternehmen Yahoo hat sich von der Hälfte seiner Anteile an der aufstrebenden chinesischen Onlinefirma Alibaba getrennt. Für 7,1 Milliarden Dollar (5,4 Milliarden Euro) kaufte Alibaba einen 20-Prozent-Anteil von Yahoo zurück, wie nach Abschluss des Geschäfts am Dienstag mitgeteilt wurde. Entsprechende Pläne waren bereits im Mai bekannt geworden.

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Weitere 550 Millionen (419 Millionen Euro) werden für Technologie und Lizenzen fällig. Nach Steuern spülte der Verkauf Yahoo 4,3 Milliarden Dollar in die Kassen. Die neue Vorstandsvorsitzende Marissa Mayer hatte im August erklärt, Yahoo ziehe in Erwägung, die Einnahmen zunächst zu behalten und damit den Unmut der Aktionäre auf sich gezogen. Diese hatten auf eine Ausschüttung des Betrags gehofft

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Jetzt gibt es einen Kompromiss: Tatsächlich fließen inklusive eines bereits abgeschlossenen Aktienrückkaufs 3,65 Milliarden Dollar an die Aktionäre und damit 85 Prozent der Nach-Steuer-Einnahmen aus dem Verkauf. Die restlichen mehreren hundert Millionen Dollar bleiben im Unternehmen. Es verbleibe „eine bedeutende Menge an Kapital im Unternehmen, um in die Zukunft zu investieren“, wurde Mayer in einer Unternehmensmitteilung zitiert. Auch nach dem Verkauf hält Yahoo noch 23 Prozent an Alibaba.

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