Milliardenpoker: Kampf um Bundesliga-Rechte in Entscheidungsphase

Milliardenpoker
Kampf um Bundesliga-Rechte in Entscheidungsphase

Die TV-Sender dürften für die Ausstrahlungsrechte der Bundesliga so viel bezahlen wie noch nie. Bis am Nachmittag sollen die Angebote vorliegen. Vor allem die Pay-TV-Sender kämpfen mit harten Bandagen.
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FrankfurtDer Milliarden-Poker um die Übertragungsrechte für die Fußball-Bundesliga geht in die entscheidende Phase. Heute um 15.30 Uhr endet die Frist für die erste Bieterrunde. Bis dahin müssen die Angebote für die Medienrechte der Spielzeiten 2013/14 bis 2016/17 bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) eingegangen sein.

Die DFL kann mit Gesamteinnahmen von etwa zwei Milliarden Euro rechnen. Dies wäre ein Plus von zehn Prozent gegenüber den vergangenen vier Jahren. Bei den Pay-TV-Rechten steht ein Bieterkampf zwischen dem bisherigen Rechteinhaber Sky und der Deutschen Telekom bevor, die sich alle Live-Rechte sichern und künftig als Vermarkter auftreten will.

Zudem wird über die frei empfangbare Zusammenfassung der Spiele entschieden. Denkbar ist, dass diese künftig zuerst im Internet zu sehen ist. Die ARD-„Sportschau“ ist durch Internetfirmen wie Google oder den Medienkonzern Axel Springer unter Druck geraten.

Bis spätestens Ende April, wenn eine zweite Bieterrunde durchgeführt ist, will die DFL bekanntgeben, wer den Rechte erhält

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • sie müssen aber alle paar Jahre ausgebaut werden um auf dem neuesten Stand der Technik zu sein. Und das macht seit einigen Jqhren die DT.

  • Das angebliche Einnahme-Plus von rund 10 Prozent ist genau betrachtet eine Nullnummer. Über einen Zeitraum von 4 Jahren entspricht das gerade mal einem Inflationsausgleich.

  • die netze wurden (damals) aber nicht von der telekom bezahlt, sondern aus steuergeldern

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