Millionen-Investition
Samsung baut Chip-Produktion aus

Der weltgrößte Halbleiter-Hersteller Samsung Electronics erwartet eine steigende Nachfrage nach Speicherchips und will daher nun die Produktion ausbauen.

HB FRANKFURT. Samsung werde 636,9 Mrd. Won (rund 520 Mill. Euro) in neue Produktionslinien für so genannte Flash- und DRAM-Chips investieren, teilte der südkoreanische Konzern am Montag mit. Die Massenproduktion mit den neuen Linien solle in der zweiten Hälfte 2006 beginnen, ergänzte ein Sprecher.

Samsung investiert kräftig in die Speicherchip-Produktion, um in dem volatilen und heftig umkämpften Markt einen Vorsprung vor Rivalen wie dem südkoreanischen Hynix-Konzern, dem US-Konkurrenten Micron oder der Münchener Infineon AG zu behalten. Denn für die zweite Hälfte 2006 prognostiziert Samsung eine steigende Nachfrage vor allem nach Flash-Chips, die zum Beispiel in Handys, Digitalkameras oder den populären MP3-Playern enthalten sind. Auch die Preise für DRAM-Chips, die in Personal Computern zum Speichern von Daten eingesetzt werden, sollen sich dann stabilisieren, hatte Hwang Chang-gyu, Chef der Samsung-Halbleitersparte, Anfang November erklärt. Bis dahin erwartet er einen noch größeren Preisverfall als die 30 Prozent Wertverlust, die die DRAMs in den letzten Jahren verzeichneten. Samsung will früheren Angaben zufolge seinen Chip-Umsatz bis 2012 auf 61 Mrd. Dollar von 17 Mrd. Dollar im vergangenen Jahr mehr als verdreifachen.

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