Millionen verpasst
Gescheiterter BSkyB-Kauf schadet Banken

Nicht nur Rupert Murdoch ist über den gescheiterten BSkyB-Kauf verärgert. Auch den eigentlich beteiligten Banken gehen hohe Millionenbeträge verloren.
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New YorkDer gescheiterte BSkyB-Kauf ärgert nicht nur Medienmogul Rupert Murdoch: Auch großen Investmentbanken ging viel Geld durch die Lappen. Die fünf an dem Deal beteiligten Geldhäuser sollten nach Daten von Thomson Reuters bei Abschluss eigentlich Beraterhonorare von insgesamt 90 Millionen Dollar (63,4 Millionen Euro) einstreichen. Davon dürften die Banken nur noch etwa zehn Millionen Dollar erhalten.

Die Berater von BSkyB waren Morgan Stanley, UBS und die Bank of America Merrill Lynch. Murdochs Konzern News Corp hatte die Deutsche Bank und JP Morgan angeheuert.

Der Medienmogul hatte wegen des Abhörskandals bei einer seiner britischen Zeitungen die geplante Übernahme des PayTV-Senders aufgegeben. Der Druck war zu groß, nachdem sich die Politik geschlossen gegen ihn stellte. Für die 61 Prozent der Anteile am Sender, die News Corp nicht besitzt, wollte Murdoch zuletzt zwölf Milliarden Dollar auf den Tisch legen. Die Aktien von BSkyB stiegen am Donnerstag an der Londoner Börse um 0,5 Prozent auf 709 Pence.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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