Millionengewinn
Constantin Medien wieder in den schwarzen Zahlen

Noch vor einem Jahr stand in den Bilanzen von Constantin Medien ein Verlust von 2,6 Millionen Euro, heute steht dort ein Gewinn von fünf Millionen. Ein großen Anteil daran hat auch der „Tatort“.
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München Krimiserien wie „Tatort“ und „Rosa Roth“ haben Constantin Medien im vergangenen Jahr einen unerwarteten Geldregen beschert. Weil die TV-Produktionen der Konzernbeteiligung Highlight Communications früher als geplant abgerechnet wurden, schossen Umsatz und Ergebnis in die Höhe, wie ein Sprecher am Mittwoch erläuterte. Constantin hatte zuvor mitgeteilt, seine Ziele übertroffen zu haben. Die Aktien von Constantin und Highlight waren mit Zugewinnen von mehr als vier Prozent Spitzenreiter im Kleinwerteindex SDax.

Die Erlöse von Constantin stiegen um zwölf Prozent auf 521 Millionen Euro. In Aussicht gestellt hatte Vorstandschef Bernhard Burgener lediglich 460 bis 480 Millionen Euro. Statt der angepeilten schwarzen Null schrieb Constantin nun fünf Millionen Euro Gewinn, nachdem vor einem Jahr noch ein Verlust von 2,6 Millionen Euro angefallen war.

Wie bereits in den ersten neun Monaten trug auch der Kino-Kassenschlager „Resident Evil: Retribution“ zum guten Geschäftsverlauf bei. Neben dem Film- und Fernsehgeschäft lief im letzten Quartal auch die Vermarktung von Sportereignissen besser als erwartet. Hintergrund waren hier vor allem Kostensenkungen bei der Marketing-Agenur Team, die ebenfalls bei Highlight angesiedelt ist. Constantin ist mit einem Anteil von 47,3 Prozent größter Aktionär von Highlight. Darüber hinaus konnte Constantin nach Angaben des Sprechers zum Jahresende verschiedene Rückstellungen auflösen.

Endgültige Jahreszahlen will Constantin Medien am 21. März vorlegen. Highlight berichtet bereits am 20. März

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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