Millionenkosten: Südkorea-Abenteuer kommt Yahoo teuer zu stehen

MillionenkostenSüdkorea-Abenteuer kommt Yahoo teuer zu stehen

Yahoo blutet für seinen gescheiterten Versuch, im südkoreanischen Internetgeschäft Fuß zu fassen. Nach 15 Jahren und einem Millionen-Verlust will sich der Konzern daher nun aus dem asiatischen Land verabschieden.
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New YorkDie Endabrechnung des glücklosen Südkorea-Experiments lautet auf mindestens 94 Millionen Dollar. Dabei gehen 87 Millionen Dollar für Abschreibungen drauf, 5 Millionen Dollar für Abfindungen und 2 Millionen Dollar für die vorzeitige Auflösung von Mietverträgen. Yahoo warnte am Donnerstag aber, dass noch weitere Belastungen für Vertragsauflösungen hinzukommen könnten.

Die neue Yahoo-Chefin Marissa Mayer räumt gerade mit Altlasten auf. Der US-Konzern hatte im Oktober angekündigt, sich nach 15 Jahren aus Südkorea zu verabschieden. Yahoo war es nicht gelungen, lokalen Konkurrenten im Land wesentliche Marktanteile abzunehmen.

In dem jetzt vorgelegten Geschäftsbericht schlüsselte Yahoo die Kosten des Rückzugs auf. Es handelt sich um Vorsteuer-Beträge, die großteils im vierten Quartal verbucht werden und damit den Gewinn drücken dürften.

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