Miramax-Filmrechte
Google will „Kill Bill“und „Pulp Fiction“

Google will laut Medienberichten Filme des Hollywood-Studios Miramax wie "Pulp Fiction", "Kill Bill" oder "Shakespeare In Love" ins Internet bringen. Der Internet-Konzern steht laut Medienberichten bereits in Verhandlungen um Online-Rechte für die insgesamt 700 Titel umfassende Miramax-Filmbibliothek.
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HB NEW YORK/BERLIN. Google könnte mit den Miramax-Streifen unter anderem das Angebot der Video-Website YouTube aufbessern, auf der Filme neuerdings auch vermietet werden. Noch dringender ist allerdings die Plattform Google TV, mit der der Suchmaschinen-Riese traditionelles Fernsehen und Internet-Video miteinander verschmelzen will, auf hochwertige Inhalte angewiesen. Von Googles Interesse berichteten verschiedene Medien, unter anderem das "Wall Street Journal". Es sei noch offen, um wie viele Filme es am Ende gehen werde.

Die großen US-Fernsehsender sperrten Google TV kurz nach dem Start aus, da sie um ihre Werbeeinnahmen fürchten. Zudem bekamen die ersten Geräte für den Google-TV-Dienst überwiegend vernichtende Kritiken in der US-Fachpresse, weil sie zu kompliziert zu bedienen seien.

Miramax steht gerade vor einem Neuanfang. Das Studio der Brüder Bob und Harvey Weinstein hatten das Studio mit erfolgreichen Independent-Produktion gemacht. 1993 verkauften sie Miramax an den Disney-Konzern, führten es aber bis zu ihrem Ausscheiden 2005 weiter.

Zum Schluss fühlten sie sich aber von den Disney-Oberen in ihren kreativen Freiheiten eingeschränkt. In diesem Jahr beschloss Disney, schließlich, das zuvor bereits eingedampfte Studio für 660 Mio. Dollar an Investoren zu verkaufen. Der Deal soll in den nächsten Wochen über die Bühne gehen. Google sei in Verhandlungen mit dem künftigen Eigentümer Filmyard Holdings.

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