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Mit Mut zum Risiko: Technologiefirmen wollen an die Börse

Mehrere Unternehmen aus der IT-Branche planen einen Börsengang, so ein Medienbericht. Sie hätten einen Gesamtwert von mindestens einer Milliarde Dollar.

Facebook geht an die Börse und die Branche zieht nach. Quelle: dpa
Facebook geht an die Börse und die Branche zieht nach. Quelle: dpa

BerlinIm Sog von Facebook wagen weitere Technologiefirmen den Sprung an die Börse. Wie Reuters von mit den Plänen vertrauten Personen erfuhr, bereiten die Software-Unternehmen Palo Alto Networks, ServiceNow Workday und Splunk sowie der Speicherchip-Hersteller Violin Memory den Gang auf das Parkett vor.

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Palo Alto Networks - mit einem Jahresumsatz von zuletzt rund 700 Millionen Dollar die größte unter diesen Firmen - werde bereits diese Woche mit der Auswahl der Banken beginnen, hieß es. Das Unternehmen wolle wie ServiceNow in der ersten Jahreshälfte an die Börse. Der Wert der Börsenkandidaten liege bei einer Milliarde Dollar oder höher.

Anfang des Monats hatte Facebook den Startschuss für seinen lang erwarteten Börsengang gegeben. Fünf Milliarden Dollar will das weltgrößte soziale Netzwerk erlösen. Damit sähen auch andere Technologiefirmen die Chance auf eine erfolgreiche Emission, sagten die Personen.

Im vergangenen Jahr sei die wirtschaftliche Lage zu unsicher gewesen, sagte UBS-Analyst Brian Fitzgerald. Investoren hätten abgewartet und ihr Geld in sicherere Anlagen gesteckt. Nun sei die Risikobereitschaft wieder gestiegen. In Vorbereitung auf den Schritt gewannen die Unternehmen auch erfahrene Manager für sich. So leitet seit knapp einem Jahr Frank Slootman den in San Diego ansässigen Softwarehersteller ServiceNow. Slootman führte bereits Data Domain 2007 an die Nasdaq. Die Firma wurde 2009 für 2,4 Milliarden Dollar von EMC übernommen.

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