Mit Schadenersatzklage gescheitert
Pixelpark verringert das Minus

Um zwei Drittel konnte der Internet-Dienstleister Pixelpark seinen Verlust im vergangenen Jahr verringern. Der Konzernfehlbetrag sank 2004 auf 2,1 Millionen Euro nach einem Minus von 6,6 Millionen Euro im Jahr 2003.

HB BERLIN. Das gab das Unternehmen nach vorläufigen Zahlen am Mittwoch in Berlin bekannt. Im zweiten Halbjahr sei im operativen Geschäft die Gewinn-Schwelle erreicht worden. Wegen Rückstellungen für eine Klage gegen ehemalige Vorstände in Höhe von 400 000 Euro wurde aber auch in den letzten sechs Monaten 2004 ein Minus von 300 000 Euro ausgewiesen.

Pixelpark war im März mit einer Schadensersatzklage gegen den im Streit ausgeschiedenen Firmengründer Paulus Neef, einen weiteren Ex- Vorstand und eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in erster Instanz gescheitert. Dabei ging es um den umstrittenen Kaufpreis bei einer Firmenübernahme im Jahr 2000. Das einstige Vorzeigeunternehmen am Neuen Markt war nach dem Internet-Boom in massive Probleme geraten und hatte sich eine harte Sanierung verordnet.

Der Umsatz stieg im vergangenen Geschäftsjahr um etwa 28 Prozent auf 18,2 Millionen Euro. Die Beschäftigtenzahl lag Ende 2004 bei 125 (Vorjahr: 145). Den vollständigen Jahresabschluss will der Vorstand am 1. Juni vorlegen.

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