Mitarbeitern droht offenbar Lohnkürzung
IG Metall fürchtet bei Infineon Aufbau von Leiharbeit

Der Münchener Chipkonzern Infineon will in Dresden nach IG Metall-Angaben bis 2 007 rund 700 befristete Arbeitsverträge nach ihrem Auslaufen in Leiharbeitsplätze umwandeln.

HB MÜNCHEN.Ein Infineon-Sprecher bestätigte am Montag in München entsprechende Überlegungen. „Es gibt erste Gespräche mit dem Betriebsrat.“ Da noch keine Entscheidung gefallen sei, könne er aber noch keine Angaben über die genaue Zahl der betroffenen Stellen machen. Nach Angaben der IG Metall sollen bis 2007 rund 700 auslaufende befristete Stellen zu Leiharbeitsverhältnissen werden. Dadurch würden die Beschäftigten bei gleicher Tätigkeit nur noch etwa die Hälfte des vorherigen Einkommens erhalten.

Nach Angaben der IG Metall, die von Lohndumping sprach, wäre es für die meisten Mitarbeiter finanziell sinnvoller, sich arbeitslos zu melden, als eine Leiharbeitsofferte von Infineon anzunehmen. „Die Firma will mehr von ihrem Risiko auf die Mitarbeiter und auf die Leiharbeitsfirmen abwälzen“, erklärte Kerstin Schulzendorf, stellvertretende Betriebsratsvorsitzende im Dresdner Chipwerk.

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