Mittelfristig sollen keine Anteile verkauft werden: Elmos weist Übernahmegerüchte nach Tod des Vorstands zurück

Mittelfristig sollen keine Anteile verkauft werden
Elmos weist Übernahmegerüchte nach Tod des Vorstands zurück

Die Aktie von Elmos steigt um neun Prozent. Der Grund: Übernnahmegerüchte nach dem Tod von Vorstandschef und Anteilseigner Knut Hinrichs. Der Chiphersteller Semiconductor hat Spekulationen allerdings scharf zurück gewiesen.

HB DÜSSELDORF. Entsprechende Marktgerüchte hatten die im Technologieindex TecDax notierten Aktien am Mittwoch um neun Prozent auf 13,65 Euro steigen lassen. Mittelfristig würden keine Anteile verkauft, sagte Firmensprecherin Janina Wiegmann in Dortmund. Ein zwischen den Anteilseignern geschlossener Vertrag sehe vor, dass die bei der EFH Elmos Finanzholding gebündelten Anteile bis 2007 zusammenblieben. „Der Wille, Elmos unabhängig zu halten, ist unverändert“, fügte sie hinzu. Hinrichs, der rund 20 Prozent an Elmos hielt, war am Dienstagmorgen nach schwerer Krankheit verstorben. Seine Aufgaben übernimmt Vorstandsmitglied Knut Weyer.

Neben Hinrichs hält Aufsichtsratschef und Firmengründer Günter Zimmer den Angaben zufolge 16 Prozent an Elmos und Vorstand Weyer 20 Prozent. Am Aktienmarkt hatten Marktteilnehmer zuvor spekuliert, dass durch den Tod des Firmenchefs die Zukunft des Unternehmens offen sei. „Für Hinrichs stand ein Verkauf seines rund 20-prozentigen Anteils nicht auf der Tagesordnung. Viele Leute fragen sich aber, was jetzt mit diesem Aktienpaket passiert“, sagte ein Analyst.

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