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04.12.2008 
Software

Mittelständler wehren sich gegen SAP-Gebühren

Knapp 100 Mittelständler haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam gegen die vom Softwareriesen SAP angekündigte Erhöhung der Wartungsgebühren für Software vorzugehen.

HB WALLDORF. "Wenn jemand seine Marktmacht ausnutzt, muss man sich dagegen wehren", sagte ein Sprecher des beteiligten Hausgeräteherstellers Miele am Donnerstag der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Neben Miele gehören so bekannte Namen wie Bitburger, Krombacher, Gerolsteiner, Jenoptik, Villeroy & Boch, Bahlsen oder Klosterfrau der Gruppe an. Sie wollen SAP zu Gesprächen an den Verhandlungstisch zwingen.

Die Unternehmen sind nicht bereit, 22 statt bislang 17 Prozent ihrer Lizenzgebühren jährlich für die Wartung ihrer SAP-Software zu zahlen. Ein SAP-Sprecher verteidigte die Erhöhung, die für bestehende Kunde schrittweise erfolgt: "Wir passen uns nur dem branchenüblichen Niveau an." Seit zehn Jahren sei der Gebührensatz unverändert geblieben. "Der Mittelstand ist uns wichtig und wir sind hier auch gut im Geschäft", betonte der Sprecher.

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