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31.07.2007 

Ballmer hat die Grundsteine dafür gelegt. Übernahmen wie die des Online-Werbers Aquantive für sechs Milliarden Dollar (Microsofts größte Akquisition überhaupt) und der aktuelle Zukauf der Online-Werbezeitenbörse ADECN haben eine Basis für Online-Werbung geschaffen, die es jetzt mit der vorhandenen Web-Sparte MSN zu verbinden gilt. Eine Milliarde Windows-PCs, die Spielekonsole Xbox360, Windows-Smartphones und der Musikplayer Zune bieten die Hardware, um die Dienste zum Kunden bringen zu können. Aber trotzdem läuft Ballmer die Zeit davon.

Denn obwohl Microsoft auf den ersten Blick gut dasteht, mit steigenden Gewinnen und einem Umsatzplus von 15 Prozent im abgelaufenen Finanzjahr auf über 50 Mrd. Dollar, hat sich die Aktie in den vergangenen Jahren kaum bewegt.


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Viele Investoren fordern jetzt die Rückbesinnung auf das profitable Kerngeschäft, sprich Windows, Office und Serversoftware, und die teuren „Randbereiche“ abzustoßen. Aber wenn Ballmer recht hat mit seiner Voraussage eines 80 Mrd. Dollar großen Onlinewerbemarktes und Google mit der Verbindung dieses Marktes zur Zukunft der Software, muss er das verhindern. Denn dann wird er diese Randbereiche dringend brauchen, um sich den ungehinderten Zugang zu sichern. Die heutigen Kernbereiche wird es ohne die Ränder nicht mehr geben. Das enttäuschten Aktionären klarzumachen, wird nicht einfach sein.

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