Mobilfunk
Bilanz: Anleger feiern Nokia

Die starke Nachfrage nach günstigen Handys in Schwellenländern beflügelt die Geschäfte von Nokia. Der Weltmarktführer erklärte am Donnerstag, im abgelaufenen Quartal den Gewinn auf 0,36 Euro je Aktie gesteigert zu haben nach 0,32 Euro vor einem Jahr.

rtr HELSINKI. Analysten hatten im Schnitt mit 0,37 Euro je Aktie gerechnet. Der Umsatz belief sich im Quartal auf 13,2 Mrd. Euro, Analysten hatten lediglich 12,9 Mrd. Euro erwartet. Der Konzern verkaufte insgesamt 122 Mill. Mobiltelefone zu einem durchschnittlichen Preis von 74 Euro. Vor einem Jahr hatten die Finnen 101 Mill. Handys zu durchschnittlich 90 Euro an die Kunden gebracht.

Für 2008 wird damit gerechnet, dass der Gesamtmarkt nach Stückzahlen mindestens um zehn Prozent zulegt. Nokia-Chef Olli-Pekka Kallasvuo sieht das Quartal gekennzeichnet von guter Profitabilität. Er sei optimistisch für den Rest des Jahres.

Unterm Strich verdiente Nokia 0,29 Euro pro Aktie oder insgesamt 1,103 Mrd. Euro. Sondereffekte im Zuge der Gründung des Gemeinschaftsunternehmens Nokia Siemens Networks (NSN) hatten vor einem Jahr das Ergebnis unter dem Strich auf 0,72 Euro oder insgesamt 2,828 Mrd. Euro aufgebläht. Aus gleichem Grund ging auch das operative Ergebnis von 2,359 auf 1,474 Mrd. Euro zurück.

Für die Tochter Nokia Siemens Networks geht der Konzern von einem stabilen Marktanteil im Gesamtjahr aus - bei einem allerdings verhaltenen Markt in Euro gerechnet. Am Kostensynergie-Ziel von zwei Mrd. Euro hält Nokia fest.

Die Nokia-Aktie legte in Folge der Geschäftszahlen um acht Prozent zu.

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