Mobilfunk
Drillisch versilbert Freenet-Anteil

Die Fusionspläne von Drillisch und Freenet sind vorerst Geschichte. Drillisch hat die Hälfte seines Anteils an Freenet an die Bank of America verkauft. Damit konnte das Unternehmen seine Schulden tilgen.
  • 0

FrankfurtDer Mobilfunkanbieter Drillisch macht die Hälfte seines Anteils am Rivalen Freenet zu Geld. Das Unternehmen habe 10,4 Prozent der Freenet-Anteile an die Bank of America verkauft, teilte Drillisch am Dienstag mit. Die Aktien seien zu einem Kurs von 18,51 Euro über den Tisch gegangen. Der Firma könne nicht nur Schulden von 136 Millionen Euro bei der Bank of America tilgen, sondern fahre unter dem Strich auch noch eine Vorsteuerertrag von 151 Millionen Euro ein.

Drillisch hält nun noch 10,44 Prozent an Freenet. Damit legt Drillisch die lange gehegten Pläne für eine Fusion mit der Hamburger Freenet in die Schublade. Die beiden Unternehmen hatten in Vergangenheit wiederholt über ein Zusammengehen gesprochen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Mobilfunk: Drillisch versilbert Freenet-Anteil"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%