Mobilfunk-Einstieg
Gmx und Web.de setzen auf Gratistarif

Die E-Maildienste Gmx und Web.de wollen mit einem Gratistarif für ihre Mitglieder auf dem deutschen Mobilfunkmarkt Fuß fassen. Die insgesamt rund 28 Millionen Nutzer der beiden Mail-Angebote können ab sofort über den neuen hauseigenen Mobilfunk-Anbieter „Freephone“ kostenlos miteinander telefonieren.
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HB FRANKFURT. Gmx und Web.de gehören der United-Internet-Tochter „1&1“. Das Angebot gilt auch für die 1,3 Mio. Mobilfunkkunden, die „1&1“ bislang hat. Grundgebühren oder Mindestumsätze werden nicht verlangt. Dafür kosten Gespräche in andere Netze je Minute zehn Cent, ebenso teuer ist eine Kurznachricht. Genutzt wird dazu das Netz von Vodafone .

Mit den neuen Angebot wagen die Internet-Portale sich auf einen hart umgekämpften Markt. Statistisch gesehen hat jeder Bundesbürger längst mehr als ein Handy. Insbesondere im Discount-Segment, in das „1&1“ jetzt vorstößt, ist der Wettbewerb heftig. Im Internet oder beim Supermarkt um die Ecke können knauserige Plaudertaschen schon seit Jahren zwischen ein paar Dutzend Mobilfunkern wie „Simyo“ von E-Plus oder „Jamobil“ von Drillisch wählen. „1&1“ rechne sich trotzdem gute Chancen aus, da keiner der Rivalen bislang dauerhaft Gratis-Gespräche anbiete, sagte ein Unternehmenssprecher. Finanziert werden solle das Angebot beispielsweise durch Zusatztarife, die später dazugebucht werden könnten.

Der im TecDax-gelistete United-Internet-Konzern baut seit wenigen Monaten seine Mobilfunk-Sparte mit Extra-Investitionen aus. Damit soll die Abhängigkeit vom stagnierenden DSL-Geschäft verringert werden.

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