Mobilfunk

Frequenzauktion erreicht zwei Milliarden Euro

Die Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen nimmt Fahrt auf. Bei der Auktion in Mainz haben die Gebote der Telekomfirmen die Marke von zwei Milliarden Euro erreicht. Ein Ende ist weiterhin nicht absehbar.
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Die Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen hat bereits mehr als zwei Milliarden Euro eingebracht. Quelle: dpa
Bundesnetzagentur in Mainz

Die Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen hat bereits mehr als zwei Milliarden Euro eingebracht.

(Foto: dpa)

FrankfurtAuf der Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen haben die Gebote die Grenze von zwei Milliarden Euro übersprungen. Diese Höhe erreichten die Offerten der Deutschen Telekom, Vodafone und Telefonica Deutschland zusammen gerechnet am Montag, wie aus einer Aufstellung der Bundesnetzagentur auf ihrer Internet-Seite hervorging.

Damit nimmt die Auktion langsam an Fahrt auf: Zum Start am vergangenen Mittwoch lagen die Gebote bei 1,28 Milliarden Euro. Wie lange das Wettbieten dauert, ist nicht absehbar.

Bei der jüngsten Frequenzauktion vor fünf Jahren legten Telekom, Vodafone und die mittlerweile fusionierten Firmen E-Plus und Telefonica zusammen 4,4 Milliarden Euro auf den Tisch. Allerdings hat sich die Branche seitdem deutlich gewandelt, da die Funknetze wegen des Booms von Smartphones und Tablet-Computern bald an ihre Grenzen stoßen. Und da künftig wohl so gut wie jedes technische Gerät – vom Kühlschrank bis zum Auto – ständig mit dem Internet verbunden sein wird, steigen die Anforderungen weiter.

  • rtr
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