Mobilfunk: Vodafone will näher an China Mobile

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Vodafone will näher an China Mobile

Der britische Mobilfunkanbieter Vodafone Group will die Zusammenarbeit mit China Mobile verstärken. Bei einer Erhöhung des Anteils an China Mobile könnte Vodafone stärker vom erwarteten kräftigen Wachstum der Datenkommunikation profitieren.

HB LONDON. Vodafone, das Gemeinschaftsunternehmen Verizon Wireless und China Mobile seien in der Lage, eine „unschlagbare“ Allianz zu schmieden, sagte Vodafone-Chef Vittorio Colao der „Financial Times“.

Vorstellbar sei eine engere Zusammenarbeit bei Beschaffung, Kundemanagement oder Services. Im vergangenen Jahr hatten Vodafone, Verizon und China Mobile angekündigt, gemeinsam am nächsten UMTS-Nachfolgestandard Long Term Evolution (LTE) arbeiten zu wollen.

Die Ankündigung fällt mit der Vergabe von UMTS-Lizenzen in China zusammen. Bei einer Erhöhung des Anteils an China Mobile könnte Vodafone stärker vom erwarteten kräftigen Wachstum der Datenkommunikation profitieren. Bislang halten die Briten 3,2 Prozent an dem chinesischen Mobilfunkbetreiber. Auch in Indien meldete Colao Interesse an UMTS-Frequenzen an, deren Versteigerung sich zuletzt verzögert hatte.

Vodafone hält die Mehrheit an dem indischen Handynetzbetreiber Hutchinson Essar, der als sicherer Bieter für die Lizenzen gilt.

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