Mobilfunkanbieter
E-Plus erwägt Wegzug aus Düsseldorf

Der drittgrößte deutsche Mobilfunkbetreiber E-Plus wird in zwei Jahren umziehen, weil der Mietvertrag für den jetzigen Sitz nahe des Düsseldorfer Flughafens ausläuft. Das Unternehmen lässt offen, ob es in der Landeshauptstadt von NRW bleibt - angeblich ist sogar eine Stadt ganz weit weg eine Option.

HB DÜSSELDORF. Eine Sprecherin des zur niederländischen KPN gehörenden Unternehmens sagte am Freitag, das jetzige Bürogebäude erfülle nicht mehr die technischen Anforderungen. Es sei bislang keine Entscheidung über den künftigen Standort gefallen. „Es gibt viele gute Gründe, die für Düsseldorf sprechen“, sagte die Sprecherin und verwies dabei auf die 1 200 in der Landeshauptstadt beschäftigten Mitarbeiter. E-Plus hat seit Gründung des Unternehmens 1993 seinen Firmensitz in Düsseldorf.

Nach einem Bericht in der „Rheinischen Post“ (Freitag) erwägt der Mobilfunkbetreiber auch einen Umzug außerhalb Nordrhein-Westfalens. Derzeit würden verschiedene Optionen geprüft, bestätigte die Sprecherin. Als einer von mehreren möglichen Standorten wurde in dem Bericht auch Berlin genannt.

In Düsseldorf hat neben E-Plus auch Vodafone seine Deutschland- und Europazentrale, außerdem haben die Branchenunternehmen Nokia und Ericsson hier ihre deutschen Zentralen angesiedelt. Für Berlin würde für E-Plus allerdings sprechen, dass im nahegelegenen Potsdam die Provider- und Service-Tochter E-Plus Service ihren Sitz hat.

Für Düsseldorf wäre ein Wegzug von E-Plus der zweite Verlust eines bedeutenden Unternehmens: Vor wenigen Monaten hatte Thyssen-Krupp bekanntgegeben, seine Hauptverwaltung nach Essen zu verlagern.

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