Mobilfunkanbieter
Freenet-Deal lässt bei Drillisch die Kassen klingeln

Im März verkaufte das Unternehmen seinen Anteil an Freenet an die Bank of America. Das brachte dem Mobilfunkanbieter satte 150 Millionen Euro ein. In der Quartalsbilanz schlägt sich das deutlich nieder.
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FrankfurtDer Verkauf eines großen Aktienpakets am Konkurrenten Freenet hat dem Mobilfunkanbieter Drillisch einen Geldregen beschert. Im ersten Quartal stand unter dem Strich ein Überschuss von 121,8 Millionen Euro nach nur 2,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen aus Maintal bei Frankfurt am Freitag mitteilte.

Im März hatte Drillisch seinen Anteil an Freenet ("Mobilcom Debitel") halbiert - durch den Verkauf des Pakets an die Bank of America strich die Firma gut 150 Millionen Euro ein. Damit beerdigte Drillisch ihre lange gehegten Pläne für eine Fusion mit der Hamburger Freenet. Die beiden Unternehmen hatten in Vergangenheit wiederholt über ein Zusammengehen gesprochen.

Auch ohne die Sondererlöse liefen die Geschäfte gut: Das operative Ergebnis (Ebitda) stieg von Januar bis Ende März um 9,5 Prozent auf 16,2 Millionen Euro. Drillisch konzentriert sich seit einiger Zeit auf lukrative Vertragskunden - Prepaid-Angebote wurden zurückgefahren. Deshalb sank die Zahl der Kunden in den vergangenen zwölf Monaten um knapp 600.000 auf 1,85 Millionen. Für 2013 bestätigt Drillisch seine Prognose: Es werde weiter ein Ebitda von 67 bis 70 Millionen Euro erwartet.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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