Mobilfunkanbieter
Freenet hofft dank Debitel auf Synergien

Der Mobilfunkanbieter Freenet rechnet mit höheren Synergien durch die Übernahme des Rivalen Debitel als bisher. "Wir erwarten durch die Übernahme nach vollständiger Integration, frühestens 2010, Synergien von jährlich bis zu 100 Mio. Euro", sagte Vorstandschef Eckhard Spoerr am Mittwochabend in Hamburg. Bisher waren 50 Mio. pro Jahr erwartet worden.

HB HAMBURG. Spoerr zeigte sich unbeeindruckt vom Unmut der Aktionäre über den stockenden Verkauf der DSL-Sparte. "Wir müssen nichts verkaufen, stehen unter keinem Druck, aber wir erwarten eine schnellere Entschuldung durch den DSL-Verkauf." Der Konzern sei durch die Übernahme mit 1,3 Mrd. Euro verschuldet, bis 2014 müssten 400 Mio. Euro getilgt werden. Hinzu kämen Zinsen, die anfangs im hohen zweistelligen Millionenbereich lägen. Von der Finanzkrise sieht sich Freenet wenig betroffen. "Wir sind durchfinanziert bis 2014", sagte Spoerr.

Freenet spreche über das DSL-Geschäft "mit mehr als einem Bieter". Allerdings könne sich ein Verkauf durch die Krise verzögern. "Auch Interessenten für unsere DSL-Sparte sind mehr oder weniger betroffen. Da kann es sein, dass so ein Projekt eine Zeit lang zurückgestellt wird." Es komme darauf an, Ruhe zu bewahren, sonst werde Aktionärsvermögen vernichtet. "Ich habe mir für den Verkauf der DSL-Sparte kein Zieldatum gesetzt", sagte der Freenet-Chef.

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