Mobilfunkauktion in USA
T-Mobile liegt vorne

Die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile hat sich zu Beginn der Versteigerung weiterer Mobilfunklizenzen in den USA an die Spitze der Bieter gesetzt.

HB WASHINGTON. In der ersten Runde sicherte sich der viertgrößte Mobilfunkanbieter in den USA am Mittwoch vorläufig 31 Lizenzen mit Geboten im Wert von insgesamt 437 Mill. Dollar. T-Mobile muss als Bieter aggressiv auftreten, denn das US-Mobilfunkgeschäft ist der Wachstumsmotor im Telekom-Konzern. Zum Ausbau seiner Aktivitäten auf dem wachsenden Markt ist das Unternehmen auf weitere Spektren angewiesen.

Nur dank der Zuwächse in den USA legte die Telekom im ersten Quartal bei Umsatz und Gewinn zu. Deshalb halten viele Branchenkenner die Investition in die Lizenzen für sinnvoll, auch wenn die Telekom der mit Abstand kleinste der vier landesweiten Mobilfunkanbieter ist.

Insgesamt lagen der US-Telekommunikationsaufsicht FCC nach der ersten Runde Gebote über fast 769 Mill. Dollar vor. Nach Einschätzung von Analysten könnte die Auktion bis zu 15 Mrd. Dollar einbringen. Die Versteigerung könnte mehrere Wochen dauern. Noch am Mittwoch sollte eine zweite Bieterrunde starten.

Doch die Konkurrenz ist groß: 168 Bieter haben sich für die Auktion qualifiziert, darunter alle drei großen Konkurrenten. Aber auch Kabelnetzbetreiber und Medienunternehmen sind dabei - sie könnten die Mobilfunklandschaft in den USA verändern.

Insgesamt 1122 Lizenzen für zusätzliche Sendefrequenzen sollen unter den Hammer kommen. Mit ihnen können die Anbieter ihre bestehenden Netze ausbauen. Wahlweise stehen sie aber auch für den Mobilfunk der dritten Generation (3G) zur Verfügung, über den die Unternehmen neue Dienste wie schnelles Internet anbieten können.

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