Mobilfunkgeschäft
Telekom prüft Verkauf von UK-Sparte

Die Gerüchte gibt es seit längerem, nun verdichten sie sich: Die Deutsche Telekom führt beim möglichen Verkauf des britischen Mobilfunkgeschäfts offenbar erste Gespräche mit Interessenten. Es geht um immerhin vier Milliarden Euro.

HB LONDON. Es gebe die ersten Verhandlungen mit Vodafone, France Telecom und Telefonica über die Zukunft von T-Mobile UK, schrieb die „Financial Times“ am Freitag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Eine der Telekom nahestehende Person nannte dem Bericht zufolge eine Summe von rund vier Mrd. Euro als möglichen Verkaufspreis.

Die Verhandlungen seien allerdings in einem sehr frühen Stadium, hieß es in dem Bericht. Aus dem Umfeld der Telekom wurde der späte Oktober als möglicher Termin für einen Abschluss der Gespräche genannt. Bei den potenziellen Interessenten hieß es dagegen, dass es eher noch etwas länger dauern könnte. Die beteiligten Unternehmen hätten sich zu den Spekulationen ebenso wenig geäußert wie die US-Bank JP Morgan, die von der Telekom mit der Prüfung aller Optionen für T-Mobile UK.

Über die Zukunft von T-Mobile UK wird seit einigen Monaten spekuliert. Telekom-Chef Rene Obermann hatte sich im August bei der Pressekonferenz zu den Halbjahreszahlen zu den Gerüchten nicht konkret geäußert. Er verwies darauf, dass der seit kurzem amtierende Chef der Sparte, Richard Moat, seine Strategie in den kommenden Wochen konkretisieren und dem Vorstand präsentieren will. Die Telekom kämpft im hart umkämpften britischen Mobilfunkmarkt mit sinkenden Umsätzen und verlor zuletzt viele Kunden an die Konkurrenz.

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