Mobilfunkindustrie
Sony Ericsson braucht Geld

Eine Kapitalspritze benötigt der Handy-Hersteller Sony Ericsson - und zwar über 100 Millionen Euro. Wie das Geld beschafft werden soll, darüber wird noch gerätselt.

HB TOKIO. Der weltweit viertgrößte Handy-Hersteller Sony Ericsson braucht nach Angaben seiner japanischen Mutter eine Finanzspritze über 100 Mio. Euro. Sony werde gemeinsam mit dem schwedischen Partner Ericsson entscheiden, wie das Kapital beschafft werden solle, sagte eine Konzernsprecherin am Dienstag in Tokio. Sonys Finanzchef Nobuyuki Oneda hatte einen Finanzbedarf bereits in der vergangenen Woche angemeldet. Es sei noch offen, ob er durch Kredite oder einen Zuschuss der Eltern-Unternehmen gedeckt werde, sagte er. Das japanisch-schwedische Gemeinschaftsunternehmen hatte im ersten Quartal wegen einer schleppenden Nachfrage einen hohen Verlust verbucht und daraufhin umfangreiche Stellenkürzungen angekündigt.

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