Mobilfunkriese
Vodafone verdient weniger

Der britische Mobilfunkriese Vodafone hat den Umsatz etwas stärker als erwartet gesteigert, dabei aber weniger verdient. Aber es gibt einen großen Vorteil im Vergleich mit der Deutschen Telekom.
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LondonDer britische Mobilfunkkonzern Vodafone hat im abgelaufenen Geschäftsjahr etwas mehr umgesetzt als erwartet. Die Erlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 Prozent gestiegen auf 45,9 Milliarden britische Pfund - vor allem angetrieben durch das Wachstum in Asien und in afrikanischen Ländern sowie die höhere Nachfrage nach internetfähigen Mobiltelefonen. Das teilte Vodafone am Dienstag morgen mit.

Der nach Umsatz weltgrößte Mobilfunkbetreiber hat dabei allerdings weniger verdient: Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ging um 0,4 Prozent auf 14,7 Milliarden Pfund zurück. Das hatten Analysten einkalkuliert auf Grund der eher verhaltenen Geschäftsentwicklungen in südeuropäischen Ländern wie Spanien. Nicht erwartet haben sie den vergleichsweise hohen freien Cash-Flow von gut sieben Milliarden Dollar.

Zudem hat Vodafone den Markt mit einem eher optimistischen Ausblick überrascht: Zuletzt haben sich Konkurrenten wie die Deutsche Telekom eher zurückhaltend geäußert.

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