Mobilfunkunternehmen
Motorola übernimmt Entwicklungszentrum von Benq

Das US-Mobilfunkunternehmen Motorola übernimmt von Benq Mobile Teile der ehemaligen Siemens-Handysparte. An den zweitgrößten Handyhersteller veräußert Benq ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in Dänemark, teilte das taiwanesische Unternehmen am Dienstag mit.

dpa FRANKFURT. „Eines unserer Ziele ist es, das operative Geschäft zu verschlanken und unsere fragmentierte Produktentwicklung durch die Konzentration auf wenige Standorte zu vereinfachen“, sagte Benq- Mobile-Chef Clemens Joos. Motorola übernimmt auch die dazu gehörige Ausstattung sowie ein Team von Produktentwicklungsingenieuren im dänischen Aalborg.

Benq hatte vor einigen Monaten das defizitäre Siemens- Handygeschäft übernommen. Im Zuge der Vereinbarung wird Motorola etwa 250 Mitarbeiter, die meisten von ihnen Ingenieure, übernehmen. Details der Vereinbarung veröffentlichten die beiden Unternehmen nicht. Der Abschluss der Transaktion ist für Anfang Juni geplant. Im März hatte Benq angekündigt, die deutschen Forschungs- und Entwicklungsstandorte in München und Kamp-Lintfort (Nordrhein- Westfalen) zu zentralisieren. Darüber hinaus werden Benq-Siemens- Handys auch in Wroclav (Polen) sowie in China, Taiwan und Brasilien entwickelt.

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